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Bruno Goller

Bruno Goller

Gummersbach 1901 -
Düsseldorf 1998


Der deutsche Maler Bruno Goller wird 1901 in Gummersbach geboren. Früh geht er nach Düsseldorf und erhält bei dem Landschaftsmaler Julius Jungheim seine malerische Ausbildung. 1920 tritt Bruno Goller der Künstlergemeinschaft "Das junge Rheinland" bei, an deren Ausstellungen er auch teilnimmt. Zentraler Bezugspunkt der Künstlergemeinschaft ist die Düsseldorfer Galerie "Junge Kunst – Frau Ey". Die Jahre 1924-25 verbringt er in Italien. Ab 1927 lebt er in Düsseldorf. 1928 ist Goller Mitbegründer der "Rheinischen Sezession", die sich aus Künstlern zusammensetzt, die dem Kreis um die Düsseldorfer Galeristin Johanna Ey (Mutter Ey) angehören.
Die erste Einzelausstellung Bruno Gollers findet 1936 in der Galerie Rudolf Stuckert in Düsseldorf statt. Nach 1934 gilt auch Goller, gemäß der Kulturpolitik der Nazis, als "entarteter" Künstler. Ab 1940 dient Goller als Soldat. Bei einem Bombenangriff werden 1943 das Düsseldorfer Atelier und fast das gesamte Frühwerk zerstört.
Ab 1945 ist Bruno Goller wieder in Düsseldorf. Ab 1947 beteiligt sich der Künstler an den Ausstellungen des westdeutschen Künstlerbundes. 1949 erhält er einen Lehrauftrag und unterrichtet an der Düsseldorfer Kunstakademie eine Vor- und Zeichenklasse. 1953-64 ist er dort Professor für Malerei. Er unterrichtet bedeutende Künstler wie Konrad Klapheck, Blinky Palermo, Konrad Fischer-Lueg und andere.
Ende der 1950er Jahre setzt der große künstlerische Erfolg ein. 1959 nimmt Bruno Goller mit seinen Werken an der "documenta II" in Kassel teil. Er erhält den Großen Kunstpreis des Landes Nordrhein-Westfalen, 1965 vertritt Bruno Goller Deutschland auf der achten Biennale von Sao Paulo. 1966 wird er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin. Bei der 1969 in der Kunsthalle Düsseldorf stattfindenden Retrospektive über die "Neue Rheinische Sezession" ist er ebenfalls beteiligt. 1984 wird er Ehrenmitglied der Düsseldorfer Kunstakademie. 1989 richtet seine Geburtsstadt Gummersbach das Bruno-Goller-Haus ein, das als Kulturzentrum dient. 1998 stirbt Bruno Goller in Düsseldorf.

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